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„Dienst am Menschen und gelebte Nächstenliebe“ - MdL Hölzl zu Gast in der Ambulanten Kranken- und Altenpflegestation

Rottenburg - CSU-Landtagsabgeordneter Florian Hölzl war unlängst in der Ambulanten Kranken- und Altenpflegestation in Rottenburg zu Gast. Geschäftsführer Gottfried Wiesmüller hieß den 32-jährigen Abgeordneten, der dem Arbeits- und Sozialausschuss des Bayerischen Landtags angehört, willkommen und stellte ihm die Historie und das Leistungsspektrum der Station vor. Der Pflegedienst, gegründet im Jahr 1981, stehe in katholischer Trägerschaft und sei in der Stadt Rottenburg, dem Markt Pfeffenhausen und der Gemeinde Hohenthann tätig. „Mit 47 Mitarbeitern und vier ehrenamtlich Engagierten bieten wir Pflege- und Betreuungsleistungen in den eigenen vier Wänden an. Wir wollen dazu beitragen, dass Mitmenschen trotz ihrer Hilfs- und Pflegebedürftigkeit möglichst eigenständig in ihrem gewohnten Umfeld leben können“, so Wiesmüller zur Grundüberzeugung der Station.

Zum Leistungsspektrum gehörten neben der Grund-, Behandlungs- und Verhinderungspflege auch die Unterstützung bei der Haushaltsführung, Essen auf Rädern, Beratungs- und Betreuungsleistungen sowie Kursangebote für pflegende Angehörige. Bis zu vier Mal am Tag würden die Pflegekräfte am Patienten sein und ihm bei der Bewältigung des Alltags sprichwörtlich unter die Arme greifen, wusste Wiesmüller zu berichten. Besonders wichtig ist dem passionierten Geschäftsführer der Sozialstation die Arbeitszufriedenheit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Wir sind stets bemüht, unseren Mitarbeitern mit attraktiven Arbeitszeitmodellen den Brückenschlag zwischen Erwerbstätigkeit und Privatleben möglichst einfach zu machen. Denn die Zufriedenheit unserer Beschäftigten überträgt sich auch auf unseren Patientenstamm.“ Auch bat Wiesmüller in diesem Zusammenhang die Angehörigen von Pflegebedürftigen um Verständnis, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestation zur Verrichtung ihres Dienstes auf Pflegehilfsmittel zurückgreifen. „Denn die Gesundheit unserer Mitarbeiter hat für uns einen sehr hohen Stellenwert“, sagte Wiesmüller. Schließlich erläuterte Wiesmüller die Finanzierung der Station. Neben den Patientenentgelten trügen die Zuweisungen der kommunalen Gebietskörperschaften und nicht zuletzt der vielen Fördermitglieder zur Kostendeckung bei. Hölzl war vom Engagement des 51-köpfigen Teams sichtlich angetan: „Ich bin beeindruckt, wie mit viel Herzblut und Idealismus hier im wahrsten Sinn des Wortes Dienst am Nächsten getan wird. Die Beschäftigten der Ambulanten Kranken- und Altenpflegestation dürfen sich als soziales Gesicht unserer Heimat verstehen.“ Eine Lanze brach er auch für die kirchliche Trägerschaft der Station: „Gerade in unserer modernen Welt halte ich es für enorm wichtig, dass die Kirchen an ihrer caritativen Arbeit festhalten und mit praktizierter Nächstenliebe weit in die Zivilgesellschaft hineinwirken.“ Im weiteren Fortgang wandten sich Wiesmüller und Hölzl den vielfältigen Herausforderungen zu, mit denen sich das Team der Ambulanten Kranken- und Altenpflegestation tagtäglich konfrontiert sieht. Bauchschmerzen bereitet Wiesmüller vor allem die komplizierte und oftmals viel Zeit in Anspruch nehmende Bereitstellung sogenannter Wechseldruckmatratzen: „Wenn der Fingertest nach Philipps positiv war und Geschwüre im Entstehen sind, ist Eile geboten. Um Schlimmeres zu verhindern, muss dann innerhalb der nächsten 48 Stunden eine Wechseldruckmatratze zur Verfügung gestellt werden. Leider nimmt das bürokratische Procedere oftmals deutlich mehr Zeit in Anspruch.“ Hölzl versprach, diesbezüglich am Ball zu bleiben und sich für eine beschleunigte Verfahrensweise einzusetzen. Abschließend dankte der Geschäftsführer der Ambulanten Kranken- und Altenpflegestation dem Abgeordneten für sein Kommen und kündigte an, bei Unterstützungsbedarf wieder an ihn heranzutreten.

BU: MdL Florian Hölzl (6. v.r.) informierte sich bei Gottfried Wiesmüller (5.v.r.) von der Ambulanten Kranken- und Altenpflegestation Rottenburg

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hoelzl brief aus muenchen 2

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