Log in

München/Landkreis – Siebzig Bürgerinnen und Bürger aus der Region Landshut konnte der Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Florian Hölzl (CSU) vergangenen Montag im Bayerischen Landtag begrüßen. Im Plenarsaal des Landtages stellte der 32-jährige Hölzl den Ablauf einer typischen Arbeitswoche als Abgeordneter vor und gewährte tiefere Einblicke in seine Arbeit. „Sie befinden sich nun in der Herzkammer des Parlaments“, so Hölzl eingangs an die Gäste aus dem Landkreis gerichtet, die auf den Stühlen der 180 Abgeordneten, die der Bayerische Landtag zählt, Platz genommen hatten. Im Landtag gehört Hölzl den parlamentarischen Ausschüssen für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration sowie für Fragen des öffentlichen Dienstes an. Hölzl berichtete anschließend zu aktuellen Themen in der Landespolitik. So werde der Freistaat mit dem Investitionsprogramm Bayern Digital II bis 2022 drei Milliarden Euro in die digitale Zukunft Bayerns investieren. Schwerpunkte seien dabei unter anderem schnelles Internet für jeden mit einer WLAN-Initiative, 5G-Initiative und Mobilfunkinitiative. Ebenso stehe die digitale Bildung an Schulen und in der Aus- und Weiterbildung auf der Agenda. Auch stärke der Freistaat mit dem Programm die IT-Sicherheit, beispielsweise durch verstärkte Bekämpfung von Internetkriminalität. Zukunftsinitiativen wie künstliche Intelligenz, Assistenzrobotik, vernetzte Mobilität und digitale Medizin werden mit dem Investitionsprogramm ebenso forciert.

München/Landkreis – Wie der niederbayerische Landtagsabgeordnete Florian Hölzl (CSU) mitteilt, ist ein weiteres wichtiges Etappenziel für den von den Bürgermeistern der Gemeinden Essenbach, Niederaichbach, Postau, Bayerbach und Landtagsabgeordnetem Florian Hölzl (CSU) erarbeiteten alternativen Trassenverlauf des Sued-Ost-Links im Landkreis Landshut, auch Bürgermeistertrasse genannt, erreicht. „Wie mir Wirtschaftsstaatssekretär Franz-Josef-Pschierer heute mitteilte, hat der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, den alternativen Trassenvorschlag formal in das Bundesfachplanungsverfahren eingebracht. Die Bundesnetzagentur wird nun prüfen, ob unser Vorschlag als ernsthaft in Betracht kommende Alternative im weiteren Verfahren genauer zu untersuchen sein wird. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zur Umsetzung des von uns eingebrachten Trassenverlaufs des Sued-Ost-Links gemacht“, freute sich Landtagsabgeordneter Florian Hölzl über die positive Nachricht aus München.

Rottenburg - CSU-Landtagsabgeordneter Florian Hölzl war unlängst in der Ambulanten Kranken- und Altenpflegestation in Rottenburg zu Gast. Geschäftsführer Gottfried Wiesmüller hieß den 32-jährigen Abgeordneten, der dem Arbeits- und Sozialausschuss des Bayerischen Landtags angehört, willkommen und stellte ihm die Historie und das Leistungsspektrum der Station vor. Der Pflegedienst, gegründet im Jahr 1981, stehe in katholischer Trägerschaft und sei in der Stadt Rottenburg, dem Markt Pfeffenhausen und der Gemeinde Hohenthann tätig. „Mit 47 Mitarbeitern und vier ehrenamtlich Engagierten bieten wir Pflege- und Betreuungsleistungen in den eigenen vier Wänden an. Wir wollen dazu beitragen, dass Mitmenschen trotz ihrer Hilfs- und Pflegebedürftigkeit möglichst eigenständig in ihrem gewohnten Umfeld leben können“, so Wiesmüller zur Grundüberzeugung der Station.

Bei der 1. Auflage des Landshuter Zukunftforums diskutierte der Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Florian Hölzl (CSU) vor über 150 Gästen mit Manfred Weber, Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament und stellvertretender CSU-Parteivorsitzender, sowie Willibald Löw, Betriebsratsvorsitzender des BMW Werkes Landshut, was unsere Gesellschaft in Zeiten der fortschreitenden Globalisierung und Digitalisierung zusammenhält. Florian Hölzl sah die Digitalisierung als Chance, die in vielen Branchen und Berufen Möglichkeiten der räumlichen und zeitlichen Flexibilisierung ermögliche. „Für den ländlichen Raum ist die Digitalisierung eine Chance. Die Arbeit wandert, nicht der Mensch. Dadurch könnten überhitzte Regionen entlastet werden“, sagte Hölzl. Zugleich lasse die uneingeschränkte Erreichbarkeit die Grenzen zwischen Privatleben und Arbeit immer mehr verschwimmen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen Möglichkeiten sei nach Hölzls Ansicht daher sehr wichtig.

Pfeffenhausen - CSU-Landtagsabgeordneter Florian Hölzl war auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Weigl in Sachsenhausen zu Gast. Betriebsleiter Thomas Weigl, Vorsitzender der HeimatLandwirte e.V., stellte dem 32-jährigen Abgeordneten zunächst seinen Hof vor. „Herzstück“ des geschlossenen Betriebs sei die Ferkelaufzucht mit anschließender Mastschweinehaltung. Darüber hinaus betreibe er eine Biogasanlage. Die Abwärme werde nicht nur am Hof genutzt, sondern über ein Leitungssystem zu Heizzwecken auch in die Nachbarortschaft Egg transportiert. Hölzl war von der Vielfalt des Familienbetriebs angetan: „Wir können uns glücklich schätzen, Familienbetriebe wie den euren in unserer Heimat zu haben. Ohne euren tagtäglichen Einsatz wäre die bayerische Kulturlandschaft nicht denkbar.“ Einen bunten Themenstrauß nahmen sich Weigl und Hölzl für den landwirtschaftspolitischen Austausch vor. Von großer Bedeutung sei, so die beiden, die Diskussion über die Weiterentwicklung der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik über das Jahr 2020 hinaus. Hölzl sprach davon, dass die Agrar- und Ernährungswirtschaft mit 12 Millionen Betrieben und 46 Millionen Arbeitsplätzen der größte Wirtschaftssektor in der Europäischen Union sei. Von daher würden die Sondierungen über die künftige Ausgestaltung der europäischen Agrarpolitik in allen Mitgliedsstaaten mit Argusaugen verfolgt werden. Hölzl warb dafür, bei der europäischen Förderpolitik am Zwei-Säulen-System festzuhalten und die soziale Komponente durch Zuschläge zugunsten kleinerer und mittlerer Betriebe zu stärken: „Letztlich müssen die kleinteiligeren Flächenstrukturen im Freistaat auch aufgrund ihres größeren Beitrags zur Biodiversität besonders berücksichtigt werden.“ Ein weiterer Schwerpunkt war das Themenfeld Landwirtschaft und Grundwasserschutz. Zum Forschungsvorhaben in den Gemeindegebieten Hohenthann, Pfeffenhausen und Rottenburg merkte Weigl an, dass sich nach den präsentierten Ergebnissen intensive Landbewirtschaftung und Grundwasserschutz nicht ausschlössen. Bereits heute, so Weigl, würden die Landbewirtschafter verantwortungsvoll mit den natürlichen Lebensgrundlagen umgehen: „Wir leben seit Generationen von und mit der Natur und werden den Ast, auf dem wir sitzen, nicht mutwillig absägen.“ Ein wichtiger Beitrag zur Minimierung des Nährstoffeintrags in das Grundwasser ist Weigls Einschätzung nach die Ermittlung des im Boden eingelagerten Reststickstoffs im Vorfeld der Aussaat: „Unser Anspruch ist und bleibt, dass die Stickstoffdüngung mit dem Stickstoffbedarf der Pflanzenkultur im Einklang steht.“ Von dieser Zielsetzung ausgehend brach Hölzl eine Lanze für den Einsatz moderner, sensorgestützter Düngesysteme: „Ich stehe diesbezüglich im Austausch mit der Technischen Universität München. Besonders unterstützungswürdig ist die Idee, einen einfach zu bedienenden Handsensor auf den Markt zu bringen, der zum Beispiel über die landwirtschaftlichen Lagerhäuser leihweise zur Verfügung gestellt werden kann.“ Schließlich sprachen sich beide dafür aus, den Dialog aller Beteiligten fortzusetzen und die einzelbetriebliche Beratung auch durch die Wasserberater der Landwirtschaftsverwaltung weiter zu forcieren. Sodann wandten sich Weigl und Hölzl mit den Gefahren der Afrikanischen Schweinepest (ASP) einem dritten Schwerpunktthema zu. Die Krankheit, die für Menschen völlig ungefährlich ist, nähert sich der Bundesrepublik Deutschland. Mit dem Nachweis von ASP in Tschechien im Juni dieses Jahres ist die Seuche sprungartig an Bayern herangerückt. Weigl betonte, dass wohl schon ein infiziertes Wildschwein in der Region reiche, den Handel völlig zum Erliegen zu bringen. Grund hierfür seien die dann erforderlichen Seuchenbekämpfungsmaßnahmen und die Handelsbeschränkungen auf dem europäischen und internationalen Markt. Weigl und Hölzl stellten in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Präventionsmaßnahmen heraus. Hierzu gehörten eine Regulation der Wildschweinpopulation, die Biosicherungsmaßnahmen in den Betrieben und die Aufklärung der Bevölkerung, keinesfalls Lebensmittelreste in der Natur zurückzulassen. „Wir müssen alles unternehmen, damit das Szenario ASP hierzulande nicht Realität wird“, lautete das Credo von Landwirt und Politiker. Zuletzt bedankte sich Weigl für den Besuch des Abgeordneten und dessen ernsthaftes Interesse an der heimischen Landwirtschaft.

BU: Thomas Weigl (Vorsitzender der HeimatLandwirte e.V.) im Gespräch mit MdL Florian Hölzl zu landwirtschaftspolitischen Themen



Newsletter

Gerne erhalten Sie regelmäßige Informationen über meine Arbeit im Bayerischen Landtag und in der Region Landshut-Kelheim. Melden Sie sich hierzu für meinen Newsletter an.

Florian Hölzl auf Facebook

Der Brief aus München hier zum Download

hoelzl brief aus muenchen 2

Log in or Sign up