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München/Pfeffenhausen – Erfreuliche Nachrichten für die Marktgemeinde Pfeffenhausen: Diese erhält aus dem Programm der Bayerischen Städtebauförderung für die Umgestaltung der Ortsmitte im Bereich des Kirchplatzes rund 320.000 Euro, wie der Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Florian Hölzl (CSU) mitteilt. „Unsere gemeinsamen Anstrengungen haben sich gelohnt. Der Freistaat stellt unserer Heimatgemeinde für die Weiterentwicklung und Aufwertung des Marktkerns über 300.000 Euro an Fördergeldern zur Verfügung. Damit können wir einen weiteren großen Schritt gehen, unseren Marktkern zur vitalen Mitte des Gesamtortes weiterzuentwickeln“, freut sich Florian Hölzl. Die positive Nachricht hat Hölzl heute im Bayerischen Landtag von Bayerns Baustaatssekretär Josef Zellmeier (CSU) erhalten. Mit der Aufnahme in die Städtebauförderung des Freistaates könne das hohe Potenzial, welches der Ortskern habe, gehoben werden, ist sich Florian Hölzl sicher. Gerade in Zeiten des Wandels sei es seiner Ansicht nach wichtig, dass sich die Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld, in ihrer Heimat wohl fühlen.

München/Pfeffenhausen – Rund hundert Vereinsvertreter sowie ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde Pfeffenhausen konnte Landtagsabgeordneter Florian Hölzl (CSU) vergangenen Mittwoch im Bayerischen Landtag begrüßen. Im Plenarsaal des Landtages stellte der 33-jährige Hölzl den Gästen seiner Heimatgemeinde den Ablauf einer typischen Arbeitswoche als Abgeordneter vor und gewährte Einblicke in seine Arbeit. Ebenso diskutierten die Gäste aktuelle politische Themen mit Ihrem Heimatabgeordneten.

Mainburg - Gemeinsam mit der Mittelstandsunion aus den Kreisen Kelheim und Freising besuchte der Pfeffenhausener CSU-Landtagsabgeordnete die Firma Wolf in Mainburg und informierte sich über die aktuellen Herausforderungen und Neuerungen im Unternehmen. Das im Jahre 1963 von Anton Wolf in Mainburg gegründete Unternehmen produzierte zu Beginn seiner Unternehmensgeschichte Teile für Hopfenverarbeitungsmaschinen und Wärmeerzeuger. Nach Übernahme durch die Salzgitter AG erfolgte auch die die Entwicklung von Lüftungs- und Klimageräten sowie der Einstieg in die Heiztechnologie. Heute zählt die Wolf Group mit zehn Tochterfirmen sowie 60 Vertriebspartnern zu den führenden Systemanbietern von Heizungs- und Klimasystemen und gemeinsam mit ihrer Muttergesellschaft, der Centrotec Sustainable AG, zu den führenden Komplettanbietern für Energiesparlösungen im Bereich der Gebäudetechnik. Rund 2.000 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen heute weltweit, davon alleine 1.500 am Unternehmenssitz in Mainburg und deutschlandweit im Vertriebs- und Servicenetz.

München/Landkreis – Der Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Florian Hölzl (CSU) und Landrat Peter Dreier haben im Gespräch mit Josef Zellmeier, Staatssekretär im Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, für eine Förderung der mit der Einführung des Einheitstarifes des Landshuter Verkehrsverbundes zum 1. Januar 2019 verbundenen Umrüstung der Busse mit Hard- und Software geworben. Erst gestern hat das Bayerische Kabinett in diesem Zusammenhang beschlossen, in diesem Jahr 100 Millionen Euro zusätzlich in den ÖPNV zu investieren. Ziel des in 2018 startenden Programms sei hierbei ein flächendeckendes Angebot mit abgestimmten Tarifen und modernen, emissionsarmen Fahrzeugen. Um ein durchgängiges Verkehrsangebot für ganz Bayern zu schaffen, setze der Freistaat auf flächendeckende Verkehrsverbünde, betonte Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Wie Landrat Dreier und MdL Hölzl Staatssekretär Zellmeier berichteten, sei man mit der Einführung des Einheitstarifs zum 1. Januar des kommenden Jahres bereits sehr weit. Jedoch sei die hierfür notwendige technische Infrastruktur bei den privaten Verkehrsunternehmen im Landkreis Landshut überwiegend noch nicht vorhanden. Zur Umsetzung eines modernen Gemeinschaftstarifs seien nach den Worten des Landrats Mindestanforderungen, wie etwa die Gewährleistung eines flächendeckenden Fahrkartenverkaufs und die damit verbundene vollständige Ausstattung aller Verkehrsunternehmen mit elektronischen Fahrscheindruckern, notwendig. „Zum Start des Einheitstarifes werden wir in einer abgespeckten Version mit Tablets und elektronischen Fahrscheindruckern bei den Landkreisunternehmen beginnen“, berichtete Dreier weiter. Den Nachrüstungsaufwand hierfür bezifferte Dreier auf rund 100.000 Euro. Jedoch würden weitere Ausbaustufen wie E-Ticketing oder ein Echtzeit-Fahrgastinformationssystem sowie eine einheitliche und moderne Haltestellenausstattung mittelfristig weitere Einrichtungskosten in Höhe von rund einer halben Millionen Euro mit sich bringen. Hölzl, der auch Verbandsrat im LaVV ist, betonte, dass mit dem Verkehrsverbund und dem Einheitstarif ein bedarfsgerechter, zukunftsorientierter ÖPNV geschaffen werde. „Wir haben es geschafft, in nur 24 Monaten einen gemeinsamen Tarif auf die Beine zu stellen“, freute sich Hölzl und warb bei Zellmeier dafür, den LaVV bereits bei der notwendigen technischen Ausstattung zu unterstützen. Staatssekretär Zellmeier betonte, dass er es für richtig halte, dass ein Verkehrsverbund in Landshut geschaffen werde: „Ihr seid damit einer der Taktgeber für ganz Bayern.“ Sein Ministerium, so Zellmeier, arbeite auf eine bayernweite Harmonisierung hin. Ministerpräsident Dr. Markus Söder habe in seiner Regierungserklärung die Marschroute vorgegeben, sagte der Staatssekretär: „Um den ÖPNV nutzerfreundlicher und attraktiver zu machen, wollen wir landesweit zu einheitlichen Tickets und Fahrplänen sowie zu verkehrsmittelübergreifenden Routenplanungen kommen.“ Die drei Politiker waren sich darin einig, dass sich dieses Ziel nur dann erreichen lasse, wenn die Verkehrs- und Tarifgemeinschaften organisch von unten nach oben wachsen würden. Von daher, so Abgeordneter Hölzl, sei es wichtig, dass der Freistaat im jetzigen Stadium auch kleineren Verbünden wie dem LaVV im Entstehungsprozess die erforderliche Unterstützung bei der Systemumstellung zuteilwerden lasse. Staatssekretär Zellmeier stimmte in seiner Analyse zu und versprach, bei der anstehenden Erarbeitung entsprechender Förderregularien die kleineren Verbünde nicht aus dem Auge zu verlieren. Schließlich bedankte er sich bei den beiden Politikern aus dem Landkreis Landshut für die Vorsprache: „Nur wenn wir an der Spitze der Ministerien wissen, wie die Situation in der Praxis ist, können wir auch unsere Förderpolitik darauf ausrichten.“ Mit der festen Überzeugung, dass der LaVV ein zartes Pflänzchen sei, das nun gegossen werden müsse, verabschiedete man sich und sicherte einander zu, im engen Austausch zu bleiben.

BU: MdL Florian Hölzl (r.) und Landrat Peter Dreier (Mitte) warben bei Staatssekretär Josef Zellmeier für eine Förderung der notwendigen Umrüstung der Busse im Zuge der Einführung des Einheitstarifes im LaVV (Foto: Stefan Scheuerer)

Der Brief aus München hier zum Download

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